• +49 152 22798960
  • m.filz@arb-it.de

Rehkitzrettung

Rehkitzrettung

Ja, Drohnen können Rehkitze retten, aber dazu später.

Man geht davon aus das jedes Jahr ca. 50T Rehkitze „vermäht werden“. Das ist eine gigantisch hohe Zahl. Es ist  für den Bauern unmöglich aus einem fahrenden Traktor heraus während der Maht das Kitz zu sichten und seinen Mähvorgang zu stoppen.
Selbst wenn mit Menschen das Feld durchlaufen wird, ist es reine Glücksache das kleine Kitz zu finden. Selbst wenn der Helfer im Feld 50cm neben dem Kitz steht ist es so gut wie unmöglich es wahrzunehmen. Im übrigen gilt dieses auch für Jagdhunde, da Kitze keinen Eigengeruch haben!

 Abhilfe schafft hier die Drohne, die sequenziell die Wiesen vor der Maht mit der Wärmebildkamera abfliegt. Mithilfe der Wärmebildkamera kann das Kitz exakt verortet und der Helfer geziehlt an die Liegeposition des Tieres geleitet werden. Derweil schwebt die Drohne „beschützend“ über dem Liegeplatz bis der Retter das Kitz aufgenommen und an anderer Stelle wieder abgelegt hat.
Die Kitzsuche sollte natürlich in den frühen Morgenstunden stattfinden, damit die Umgebung noch abgekühlt ist und die Kamera den Unterschied zwischen Lebewesen und Erdereich feststellen kann.
Die Planung der Kitzsuche kann am Vortag vom Büro aus durchgeführt werden. Die Flugrouten werden eingegeben und abgespeichert.

 Flugplan

Die Drohne fliegt dann am Einsatztag geziehlt die geplanten Routen automatisch ab. Der Pilot kann den Flug bei Bedarf sofort anhalten, z.B. wenn er fündig geworden ist, oder aber der Akku leer ist. Sobald die Temperaturen zunehmen wird die Suche unterbrochen.